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POVIJEST SAMOSTANA I SVETIŠTA GOSPE OD MILOSTI  - TIVAT

Upravitelj svetišta: pater Josip Opat, DI

otok_gospe_od_milosti.jpgSamostan, svetište i kip „Gospe od Milosti – Sancta Maria de Gratia“ rad je domaćeg majstora i potječu iz XV. stoljeća. 1479. godine spominje se kao „Monasterium fratrum de observantia – Sancti Petri Caelestini“ (samostan celestinaca). U XVI. stoljeću celestinci su u znatnom opadanju te 1524. godine samostan preuzimaju franjevci. Početkom XVII. stoljeća (1620. g.) Turci su opljačkali i spalili svetište i samostan. Franjevci ga uz pomoć vjernika obnove i drže do 1800. godine. Tada biskup kotorski šalje na otok dva svećenika da čuvaju svetište i upravljaju župama Krtole i Krašići. 1844. godine je grom udario u zvonik koje je pao i teško oštetio crvku i samostan. Obnova je završena nakon deset godina. Svetište i osobito samostan koji je bio većim djelom zapušten postupno propada dok 1900. godine biskup Frane Uccelini započinje zamašnu restauraciju otoka. Nakon II. Svjetskog rata izvršena je nacionalizacija zgrade pa tada ona služi kao oporavilište djece „crvenog križa“. Građevine na otoku prepuštene su zubu vremena, osobito nakon odlaska „crvenog križa“. Međutim, izvršena je i provala u crkvu, te odneseni vrijedni povijesni predmeti. Na blagdan Srca Marijina 22. 08. 1967. godine otok je vraćen zajednici vjernika kotorske biskupije, a briga za otok predana je ocima isusovcima Hrvatske pokrajine. Oni su odmah poduzeli temeljitu obnovu te brižno ulagali velika sredstva i trud. Restauracija je završena početkom 1973. godine popravljanjem oštećena tornja i postavljanjem vitraja, koji su rad Marijana Gajsaka, mladoga isusovca, darovitog umjetnika. Uz savijete stručnjaka, o. Stjepan Koren uz pomoć redovničke  braće i domaćih vjernika učinio je sve da se otkrije izvorna ljepota ovog bisera Boke Kotorske. 15. travnja 1979. godine na Uskrsno jutro, u 07:20 sati katastrofalni potres je znatno oštetio crkvu i samostan. Dvije godine kasnije ponovo se pristupilo restauraciji pod vodstvom ondašnjeg župnika i čuvara svetišta.
o. Janko Rogina, D.I.   

deutsch

Die Geschichte der Kirche und des Klosters auf der Insel Gospa od Milosti

            Otok Gospe od Milosti

otok_gospe_od_milosti.jpgSo heißt eine kleine Insel in Montenegro, und zwar im vorderen Teil der Bucht von Kotor. Sie ist der etwas größeren Insel von San Marko vorgelagert. Bis zum nächsten Ufer in Krašići sind es etwa 600 Meter. Die Insel selbst ist nur 147 Meter lang und ca. 80 Meter breit. Auf ihr befindet sich ein altes Kloster mit einer Reihe von Zimmern, einem Wirtschaftsgebäude, sowie einem Garten, der von einer eineinhalb Meter hohen Mauer umgeben ist. Außerhalb der Mauer, zum Meer hin ist ein betonierter Fußweg angebracht, sodass man fast um die ganze Insel bequem hrumgehen kann. Weiterhin gibt es auf der Insel eine Kirche, mit der Statue der Gottesmutter in der Apsis. Von dieser Statue hat die Insel ihren Namen erhalten: nämlich von Maria, der Mutter der Gnade.

            Gospa od Milosti

            Sowohl das Kloster wie auch die Kirche und die Statue der „Gottesmutter von der Gnade" (Santa Maria de Gratia, oder auf kroatisch: Gospa od Milosti) stammen aus dem XIV. Jahrhundert die Statue ist das Werk eines einheimischen Künstlers.

            Die Jahreszahl 1479. erinnert an erste bauliche Vorgänge auf der Insel. Damals haben Cölestinerpatres (Monasterium fratrum de observantia Santi Petri Caelestini) sowohl die Kirche wie auch das Kloster gegründet. Im XVI. Jahrhundert sind die Cölestiner verschwunden und 1524. haben die Franziskaner das Kloster übernommen.

            Im XVII. Jahrhundert, vermutlich um 1620., haben die Türken Kloster und Kirche gebrandschatzt und geplündert. Die Franziskaner haben dann mit Hilfe der Gläubigen, die rings um die Bruch am Ufer wohnen, Kirche und Kloster wieder aufgebaut. Die Franziskaner blieben auf der Insel bis 1800.

            Danach sandte der Bischof von Kotor, in Diözese der Insel liegt, zwei Weltpriester auf die Insel, die das Heiligtum hüten und zugleich die beiden Pfarreien von Krtole und Krašići am gegenüber liegenden Ufer betreuen sollten.

            1844. brachte ein Blitzschlag den Glocketurm zumEinsturz. Auch das Klostergebäude und die Kirche wurden dabei schwer beschädigt. Erst nach 10 Jahren waren die Gebäude wieder instand gesetzt.

            Nach dieser Zeit sind Kirche und Kloster durch allgemeine Vernachlässigung allmählich wieder mehr und mehr verfallen, bis im Jahre 1900. unter Bischof Franjo Uccellini mit einer systematischen Wiederherstellung des ganzen Kompexes begonnen wurde.

            Nach dem II. Weltkrieg wurde die Insel verstaatlicht. Sie stand unter der Leitung des Roten Kreuzes und diente als Erholungsheim für Kinder. Auch in diesen Hahren wurde die Insel vernachlässigt und stark heruntergewirtschaftet. Damals kam es auch zu einem Einbruch in die Kirche, bei dem wertvolle historische und liturgische Gegenstände gestohln wurden.

            Am 22. August 1967., dem Fest des Herzens Mariens schließlich wurde die Insel mit Kloster und Kirche den Gläubigen der Diözese Kotor offiziell zurükgegeben. Zugleich wurde damals die Sorge um die Insel den Jesuitenpatres der Kroatischen Ordensprovinz anvertraut. Diese haben unverzüglich mit einer grundlegenden Restaurierung, bei der nicht unerhabliche Mittel investiert wurden, begonnen und mit großer Liebe und Sorgfalt durchgeführt.

            Anfang 1973. wurde mit der Restaurierung des beschädigten Kirchturmes, sowie mit dem Einsetzen neuer Kirchenfester die Renovierung abgeschlossen. Die Fenster sind das Werk des allzu früh verstorbenen Jesuiten Marian Geisak.

            Unter Anleitung und Aufsicht von Experten hat P. Stjepan Koren in Zusammenarbeit mit den Gläubigen der Bucht sowie mit der Unterstützung seiner Mitbrüder alles getan, um die Insel Gospa od Milosti in ihren ursprühgliche Form und in neuer Schönheit als eine Perle der Buch von Kotor wieder erstehen zu lassen.